René Just – unser Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021

Veröffentlicht am 11.08.2020 in Ortsverein

René Just

Die SPD Zossen bat René Just mit Stimmenmehrheit bei nur einer Enthaltung, als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 anzutreten. Nachfolgend stellt sich René selber vor:

Mein Name ist René Just. Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder. Im Wendejahr 1990 habe ich meine Berufsausbildung als Elektromonteur abgeschlossen und war anschließend direkt arbeitslos. In dieser Situation profitierte ich von einer Entscheidung des Sozialministe­riums unter Regine Hildebrand, die es mir ermöglichte mich finanziell unterstützt zügig zum Techniker für Energietechnik weiter zu qualifizieren. Anschließend konnte ich beruflich schnell Fuß fassen.

 Heute bin ich Dipl. Ing (FH) für Umwelttechnik/Erneuerbare Energien in einem sehr innovativen, mittelständigen Unter­nehmen in Zossen und leite dort den Bereich Geschäftsent­wicklung mit 10 hochqualifizierten Mitarbeitern. Ich bin stolz mit meiner Arbeit seit vielen Jahren aktiv die Energiewende voranzutreiben.

 Nachdem ich mich viele Jahre erfolgreich überwiegend be­ruflich engagiert habe und sowohl meine Familie als auch ich viel von unseren staatlichen Strukturen profitiert haben, ist es mir nunmehr ein wichtiges Anliegen meinen ganz persönlichen Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft zu leisten. Daher habe ich mich 2016 dazu entschieden als ehrenamtlicher Betreuer für alte und/oder behinderte Men­schen tätig zu sein. Abhängig von der Art Ihrer Einschrän­kung werde ich vom Gericht damit beauftragt, bestimmte Aufgabenkreise, wie z.B. Postbearbeitung, Vermögenssorge oder Gesundheitsfürsorge für sie zu übernehmen. Die Arbeit macht mir Spaß.

Seit 2018 bin ich darüber hinaus aktiv im Ortsverein und seit 2019 für die SPD Stadtverordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Jugend, Bildung und Sport in der Stadt Zossen. Insbesondere die Arbeit als Stadtverordneter und Ausschussvorsitzender ist aufgrund der Themenfülle an­spruchsvoll aber auch reizvoll, weil ich mitgestalten kann.

Es ist spannend für einen Quereinsteiger wie mich mitzuerle­ben wie Politik auf kommunaler Ebene funktioniert, ich bin erstaunt wie Egoismus und Selbstdarstellung direkt neben ehrlicher Arbeit und Gemeinsinn existieren.

Ich habe erfahren, dass sich gute und richtige Ideen nicht von allein durchsetzen, man muss für sie argumentieren, streiten und Mehrheiten finden. Dafür ist es notwendig, mutig zu sein und auch mal über seinen eigenen Schatten zu springen.

So unterschiedlich wie ich die politische Arbeit im Vergleich zu meiner beruflichen Tätigkeit am Anfang empfunden habe, weiß ich mittlerweile, es gibt auch wichtige Gemeinsamkei­ten.

Dazu gehören für mich:

  • Die heutigen Herausforderungen/Aufgaben sind komplex, man löst sie nur „gemeinsam.“
  • Die Basis für eine gute Zusammenarbeit sind Ehrlichkeit, Transparenz und Kooperationsbereitschaft, um „gegensei­tiges Vertrauen“ aufzubauen.
  • Tätigkeiten machen in interdisziplinären Teams am meis­ten Spaß.
  • Wenn man beharrlich arbeitet, stellt sich auch der Erfolg ein.

Hinzu kommt, dass politische Arbeit in einem sehr hohen Maß sinnstiftend ist.

Ich habe mich deshalb gefreut, als man mich fragte, ob ich mich als Direktkandidat bewerben möchte.

Hiermit bewerbe ich mich für die Bundestagswahl 2021 als Ihr Direktkandidat für den Wahlkreis 62 Dahme-Spreewald – Teltow Fläming III – Oberspreewald- Lausitz I.

Für folgende inhaltliche Schwerpunkte möchte ich mich be­sonders engagieren:

KLIMASCHUTZ:

Ich werde mich aktiv für den sozialen Klimaschutz einsetzen. Dazu gehört für mich, dass wir systematisch nach wissen­schaftlichen Kriterien unsere kohlenstoffbasierte Wirtschaft und Gesellschaft auf eine die erneuerbaren Energien und Wasserstoff nutzende umstellen. Dazu gehört weiterhin, dass die Kommunen und die Bürger verbriefte Mitwirkungs­rechte und finanzielle Teilhabe an dieser Umstellung erhal­ten.

BILDUNG:

Ich werde mich für eine gerechte Teilhabe aller Menschen an optimaler Bildung und Ausbildung unabhängig von ihrem Einkommen einsetzen. Dabei gilt für mich der Grundsatz: „Fördern und Fordern“.

EHRENAMT:

Das Ehrenamt ist für mich ein Schlüssel zu gesellschaftlichem und politischem Engagement der Bürger, welches unsere Demokratie erheblich stärkt. Daher werde ich mich für eine deutlich höhere Wertschätzung von ehrenamtlich tätigen Menschen einsetzen.

WIRTSCHAFT:

Mittelständische Betriebe in allen Branchen und der Land­wirtschaft sind die wirtschaftliche Basis unserer Gesellschaft. Ich werde mich für die weitere Verbesserung der durch sie benötigten Infrastruktur (Verkehrswege, Kommunikations­anbindung, Schulen, Kindergärten, digitale und kurze Behör­denwege, …) engagieren.

DIGITALE ZUKUNFT:

Durch die digitale Revolution ändert sich unsere Gesellschaft (Bildung, Berufsbilder, Kommunikation, Reisen, etc.). Exper­ten sagen voraus, dass sogenannte künstliche Intelligenz bald in der Lage sein wird wesentliche Aufgaben in der Ge­sellschaft zu übernehmen. Ich werde mich in dieses Thema einarbeiten und mich dafür engagieren, dass rechtzeitig unsere gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf unsere „digitale Zukunft“ angepasst werden.

Ich bin mir sicher, dass ich auf Basis meiner bisherigen be­ruflichen wie auch gesellschaftlichen Erfahrungen in der Lage sein werde, gute Arbeit für die Region und die SPD im Bundestag zu leisten. Daher würde mich sehr freuen, wenn ihr meine Bewerbung um das Direktmandat unterstützt. Zu­sammen mit Euch bin ich bereit in den Wahlkampf zu gehen und engagiert für die sozialdemokratischen Positionen der Zukunft zu werben.

Mir ist bewusst, dass es im Wahlkampf vor allem auf die persönliche Ansprache der Bürger ankommt. Dafür benötige ich die Mitarbeit möglichst vieler Genoss*innen, die mit mir zusammen das Direktmandat gewinnen wollen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihr

René Just

 

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